A R B E I T E N   S E I T   2 0 0 0


HELFER WEG IIIIII III-affidamento-es wächst aus der Differenz,   2017

Nach einer fünfjährigen Pause mit öffentlichen Veranstaltungen verlegte ich meine Produzenten-Galerie MU in einen Laden in Weissensee. Meine Präsentation zu offene Ateliers/artspring bezog sich hier auf meinen künstlerischen Weg bis heute. Gastaussteller sind meine Freunde aus der Dresdner Künstlergruppe mit Werner Karsch und Rolf Lattner in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Wir waren aktive ungläubige, ungeduldige junger Künstler, die sich einen Weg aus der gesellschaftlichen Enge  der DDR suchten.

Mit direkten und unabhängigen, sozial künstlerischen Aktivitäten wollten wir unsere Botschaft vermitten. Wir strebten eine eigenständige, freie Kunst an, was vom Staat damals nicht geduldet wurde. Sozial bezogen wir auf einen sozialen Mehrwert, der sich auf direkte und unmittelbare Kommunikation mit dem Empfänger bezog. 

In der Kunst direkt und unabhängig  zu sein, hiess hier, nicht auf das Parteidiktat der SED über Verbände und Institutionen einzugehen.

Mit der Versöhnungskirchgemeinde fanden wir einen Partner, mit dem wir unsere Vorstellungen umsetzen konnten. Manfred Sährig gehörte zu den aktiven Teilhabern der "Kunstaktionen in der Dresdner Versöhnungskirche von 1979 bis 1988. Kunst verändert" , was  praktisch mit Hilfe der Kirchgemeinde und vielen gestaltenden Künstlern und Literaten aus der DDR umgesetzt wurde.

Dagegen wurden wir vom Dresdner Künstlerverband, der uns als Partner für Kunst im Stadtraum vorgesetzt wurde, abgelehnt. Wir wollten z.B. Hauswände im Stile der Mexikanischen Kunst bemalen.

Ablehnung gab es von der Stadt in form einer brüsken Zurückweisung eines privaten Studienversuches an der Krakower Kunstschule, von der mein Freund Werner und ich eine Zusage hatten. Unterstützt wurden wir vom Krakower Künstler Jonas Stern und Freunde.

In Dresden begann ich mit meinem Soziale Kunst -Konzept zu arbeiten und entwickelte es bis heute weiter.

HELFER WEG IIIIII III-affidamento-es wächst aus der Differenz - Galerie MU zu artspring Pankow

Mit Affidamento verbinde ich einen Leitgedanken für ein praktisch weibliches Verhalten. Frauen können nur mit eigener Erfahrung in ihre Stärke und ihrem Selbst kommen. Es ist eine Aufgabe, die eigenen patriarchalen Prägungen und  Abhängigkeiten zu erkennen und eine weibliche Freiheit mit  Verantwortung zu suchen. 

Den Leitsatz des affidamentos haben die Frauen des Dachverbandes der Beginen mit in ihre Satzung aufgenommen.

Seit 2001 bekenne ich mich als Begine.

Affidamento Zitat: „Affidamento ist ein italienisches Wort, das sich nur schwer ins Deutsche übersetzen lässt. Das Verb »affidarsi« bedeutet

»sich anvertrauen«.Affidamento bezeichnet im Denken italienischer Feministinnen vom Frauenbuchladen in Mailand und rund um die Philosophinnen-gemeinschaft Diotima an der Universität von Verona eine Beziehung zwischen zwei Frauen, die zur Grundlage für weibliche Freiheit wird.

Warum – und wann – sind Beziehungen zwischen Frauen die Grundlage weiblicher Freiheit? Denn natürlich sind nicht alle Beziehungen zwischen

Frauen Ausdruck weiblicher Freiheit. Es gibt auch unfreie Beziehungenzwischen Frauen, es gibt auch unter Frauen Macht und Konkurrenz, Unterdrückung und Herrschaft. Es geht also keineswegs nur darum, einfach zu sagen: »Wir müssen Beziehungen unter Frauen stärken«. Sondern es geht darum, zu verstehen, was das freiheitliche Potenzial von Frauenbeziehungen und Frauengruppen ausmacht. Warum also, und wann, sind Beziehungen zwischen Frauen die Grundlage weiblicher Freiheit?“

Antje Schrupp im Netz, Affidamento. Oder: Warum (und wann) Beziehungen

zwischen Frauen die Grundlage weiblicher Freiheit sind“

HELFER WEG IIIII IIII-PERSÖNLICHE  KRAFTBILDER,   2018 - Galerie MU zu artspring Pankow

Mit personenbezogenen bzw. anderen thematischen KRAFTZEICHEN begann ich schon in den nenziger Jahren auf dem Land im Oderbruch zu arbeiten.

Ab 2000 in Berlin konnte  ich mein Konzept der HELFER bedeutend erweitern. Zuerst entwarf ich HELFER-Tatoos und ein HELFER KRAFTBILD für eine Psychotherapeutin.

2004 begann meine Zusammenarbeit mit dem Institut für emotinale Prozessarbeit (epa). Von dessen Leiterin Dr. med. Dorothea von Stumpfeldt wurden in Folgen Tagungen veranstaltet. Ich gestaltete künstlerisch die Tagungsräume und referierte über meine Kunstauffassung. Damit erreichte ich ein grosses Publikum mit Fachinteresse und fand Menschen, die sich auf eine emotionale Zusammenarbeit mit mir einliessen. Die emotionale Begleitung ist modern ausgedrückt ein Coaching, das zum Ziel führt. Neben HELFER, die sich auf Personen bezogenen, enstanden etliche unternehmerische Coachingprozesse mit einem HELFER-KRAFTBILD als Endbild. Wie sich die methodische Arbeit zum HELFER aufbaut, beschreibe ich kurz im SEIN-Artikel im Gespräch mit Marcus Grellert.

In dieser Präsentation stellten Besitzerinnen von HELFER KRAFTBILDER ihre Kunstwerke vor und geben einen Einblick in ihre Erfahrungen damit. Hervorgehoben wurde das Erlebnis, ein intimes personenbezogenes Bildwerk, was einen persönlichen Wachstumsprozess als Kunstwerk  darstellt, zu besitzen.

Anne Söller zu ihrem KRAFTBILD - HELFER, Manuskript 2018: "Was ich jedoch mit der Künstlerin Monika Nowak erlebte, ging über meine gewohnten Wahrnehmungen weit hinaus. Ich wünschte mir ein 2x1,30m großes Leinwand-Bild für meine neu bezogene Wohnung und traf mich mit Monika. Ihre Fragen überraschten mich, denn sie wollte genau wissen, was mir wichtig ist in meinem Leben, wofür mein Herz schlägt, was ich noch in die Welt bringen möchte und wofür ich mir Unterstützung wünsche. Sie erklärte mir, dass sie von meinen emotional geprägten Aussagen ein HELFER-KRAFTBILD entstehen lassen würde."

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Ingrid Siebert zu ihrem KRAFTBILD - HELFER.

Liebe Monika Maria Nowak,

hier meine Gedanken zum Umgang mit meinem „HELFER“. Dieser wurde vor ca. zwei Jahren in meinem Arbeits– und Schlafraum aufgehängt. Dadurch gehe ich täglich viele Male an ihm vorüber. Als Foto begleitete er mich auch u.a. bei einem Wüstenaufenthalt im Frühjahr 2005.

Die Vorarbeit zu diesem Bild erlebte ich damals 2004 sehr intensiv. Da ich bei der Erarbeitung der Symbolik sowie beim Formulieren von Affirmationen teilweise stark überfordert war, inspirierten mich zunächst einmal nur die Erdfarben des Bildes in Form von liebevoller Hinwendung zu meinem Garten, meiner natürlichen Umwelt (Wasser, Wälder, Pflanzen, Tiere) und zu meinem Hund.

Vor erst etwa drei Wochen erlebte ich erstmalig bei einer Meditation das Bild in seiner Ganzheit. Ich empfand das Eingebundensein in das Universum und erkannte die Symbolik als Teil meines Lebensweges wieder.

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HELFER WEG-HEILENDE BILDER,   2019 - Galerie MU zu artspring Pankow

Bei einer professionsübergreifenden Zusammenarbeit von Gestaltung, Heilarbeit und andere Kreativberufe, interessiert mich besonders das Wirken der kreativen Kraft, deren Quelle die Lebensenergie ist.

 

Ich beobachtete zu den "Heilertagungen" in Berlin, dass sich etliche Referenten in ihrer Spiritualität auf die Quantenphysik bezogen. Damit fanden sie ihre theoretische Heimat in den nicht sofort wahrnehmbaren Wirklichkeitsbereichen. Diese Wahrnehmungen hatte ich seit meiner Kindheit und arbeite heute immer noch damit.

Auch emotionale Prozessverläufe sind sichtbar und darstellbar. Für ein fachübergreifendes Gespräch, in dem die eigene Heilarbeit methodisch erläutert wird, lud ich professionell arbeitende Freundinnen ein. Ich bat die Frauen ihre Heilmethode mit dem Schwerpunkt auf energetische Prozesse darzustellen. Damit wollte ich zeigen, dass alle Kreativarbeit auf der Existenz von Lebensenergie beruht. Wir aktiv Handelnden gehen damit individuell um und nutzen unseren offenen Draht zur universalen Intelligenz, die auch Matrix genannt wird. Diese Fähigkeit das Ego klein und zu halten und empfänglich für Übertragungen zu machen, stellte ich in die Mitte der Veranstaltungen.

Am ersten Tag sprachen Simone Müller, Heilpraktikerin für Energieheilkunde, Bernau; Marina Stade, therapeutische Schamanenreisen, Dresden; Dr. med. Dorothea von Stumpfeldt, epa-Institut Berlin; Moderation hatte Anne Boddeutsch, Veranstaltungsorganisation, Berlin und ich über das was uns energetisch und emotional verbindet.

Mein Statement ist, dass es die uns mit allem vereinende Lebensenrgie ist, die uns leitet und trägt. Wilhelm Reich forschte vor hundert Jahren darüber und Prof.Bernd Senf hielt darüber über Jahre eine Vorlesungsreihe in Berlin. Für jeden praktisch fassbar zeigt sie sich in der Biodynamik und Meditation. 

Auf meinen Kunstwerken ist Lebensenrgie mit ihren Strömungen und als Formgrenzen eingetragen.

 

In dem Artikel der SEIN von 2019 versuche ich kurz auf die methodische Arbeit bei einem begleitenden Kreativprozess einzugehen. Auch wenn wir uns über die Wirkung dieser methodischen Arbeit nicht völlig bewusst sind, sind Prozesse zu erkennen, in denen Energien zwischen den Beteiligten frei fliessen und Inforamtionen übertargen. So wie es bei einer zwischenmenschlich energetischen Arbeit Übertragungen gibt, so gibt es auch zwischen anderen strukterierten Systemen Übertragungen. Alles was uns umgibt, hat auf uns Wirkung.

In diesem Text werde ich meine Behauptung von Heilender Kunst nicht ausreichend begründen können. Der Kommunikationsprozess von Sender und Empfänger gleicht dem der Ritualkunst und der Ikonen.

Die Behauptung auf eine ganzheitliche methodische Arbeit unterstütze ich. Es ist eine Methode, die sich hauptsächlich auf leiblich telepatische bzw. emotionale leibliche Informationsvermittlung bezieht. Die Systemaufstellungen gehören mit dazu.

 

Am zweiten Tag meiner Veranstaltung leitete Dr.med. Dorothea von Stumpfeldt eine Systemaufstellung. Diese Art von Wirklichkeitsdarstellung wird in öffentlichen Veranstaltungen wenig dokumentiert, hierfür gib es noch Vorbehalte. So habe ich darüber wenige filmische Aufzeichnungen.

Mein Angebot, Themen zur Aufstellung zu nennen, wurde nicht angenommen, so stellten wir Weiblichkeit und Kunst mit meiner Person auf.

 

Emotionale Prozesse gestaltet  kennen wir aus allen Ur-Kulturen, frühchristlichen Kulturen, aus der Mystik, aus den Mitteilungen der Psychiatrie/Drogen, der Volkskunst, den Naturkulturen und wenig beachtete Kinder- und Laienkunst. Hilma af Klint thematisierte bildkünstlerisch um 1900 emotionale Prozessdarsetellungen.

 

"SEIN: Helfer-Bilder – Botschaften für Entwicklung und Heilung

11. April 2019

Kultur

Monika Maria Nowak schafft eine Verbindung von bildender Kunst und therapeutischer

Prozessarbeit. Aus intensiven Coachinggesprächen mit Ihren Klienten entstehen Ideen für ihre

Helfer-Bilder. So können Lebensthemen und Entwicklungspotenziale zum Ausdruck gebracht

werden. Diese sehr persönlichen Kunstwerke finden dann als tatsächliches Bild oder auch als

Wandbemalung, als Skulptur oder sogar als Tattoo in eine Form. Das Helfer-Bild ist ein

ermutigender Begleiter auf dem persönlichen Lebensweg. Eine gestalterische Botschaft für die persönliche

Entwicklung und Heilung mit Monika Maria Nowak sprach Marcus Grellert.

Was genau verstehst Du unter Helfer-Bildern?

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